Die Eltern:
Der Vater des L-Wurfs ist „Aussiepride Rebel Action Hero“, gerufen „LOKI“.
Er ist ein nicht allzu großer black-tri Rüde. Warum haben wir uns gerade für ihn als Vater für diesen Wurf entschieden? Loki passt sehr gut genetisch zu Dhanavati und hat eine lange Rute, was uns sehr wichtig ist. Farblich ist er Black-tri, aber auch Rot-Träger.
Das bedeutet, dass bei diesem Wurf die Welpen alle Farben haben könnten. Loki ist mittelgroß. Er ist sehr menschen-bezogen und mit anderen Hunden verträglich.
Die Mutter des L-Wurfes ist unsere Dhanavati.
Sie ist eine aufgeweckte, lustige, dynamische, kleine Hündin. Sie lernt extrem schnell (natürlich auch jeden Unfug). Sie ist eine absolut menschenfreundliche Gefährtin und für jeden Spaß zu haben. Dankbar für jede Art von Beschäftigung ist sie zu Hause total unauffällig.
Dhanavati ist eine tolle Mama, die ihre Sache ganz entspannt macht.
Chronologie des L-Wurfes
Vor der Geburt:
Eigentlich führen wir immer Buch über die Läufigkeiten unserer Hunde und können so die nächsten Termine immer recht gut vorhersagen. Dhanavati hatte aber dieses Mal mehr als ein Monat Verspätung. Doch Anfang Jänner 2026 war es dann so weit und wir fuhren mit ihr am 11. 1. 2026 in den Wienerwald zu Loki zum Decken. Trotz, oder wegen der Kälte waren die Hunde schnell bei der Sache. Jetzt heisst es bis zur 4. Woche warten, bis man die Trächtigkeit per Ultraschall bestätigen kann.
Es ist Anfang der 5. Woche, der 30. Tag. Die Ultraschalluntersuchung ist angesagt! Alle sind gespannt.
Der Ultraschall in der Tierklinik zeigt mehrere kleine Hundebabys. Man sieht deutlich Details. Die sehen zwar noch lange nicht nach einem fertigen Hund aus, aber man kann schon die schlagenden Herzen beobachten.
56. Tag! Jetzt kann es nicht mehr lange dauern !
Wie sich die Welpen in Mama Dhanavati gerade entwickeln, kann man in Dhanavati’s Trächtigkeitskalender nachlesen!
Die Geburt
Die Erfahrung zeigte uns, dass unsere Hündinnen die Welpen immer recht frühzeitig, etwa um den 59. Schwangerschaftstag, zur Welt bringen. Darauf haben wir uns eingestellt, alles war bereit. Doch Dhanavati gab den Welpen Zeit bis zum 63. Tag. Am 14.3.2026 in der Nacht um 3:10 Uhr erblickte ein Rüde das Licht der Welt (stimmt nicht ganz, er wird noch mehr als 2 Wochen die Äuglein geschlossen halten!). Wir nannten ihn „Lennon“. Er wog 336g. Kurz darauf folgte um 3:17 Uhr „Leroy“, ein black-tri Rüde. Dann folgte eine längere Pause bis um 5:43 der blue-merle Rüde „Luke Charlie“ und gleich danach die black-tri Hündin „Lamarr Emma“ geboren wurden. Wieder eine Pause. Es ist 7:02 Uhr als der red-tri Rüde „Laplace“ kam. Die zweite Hündin kam um 7:50 zur Welt: die black-tri „Lady Alba Hunter“. Ihr folgte der red-tri Rüde „Lares Koda“ um 8:20 Uhr. Den Abschluss als 8. Welpe bildete um 9:20 Uhr „Lincoln Neo“, der black-tri Rüde.
Alle waren sie gleich nach der Geburt recht lebendig, die doch etwas längere Tragezeit hat ihnen gut bekommen. Dafür spricht auch ihr Gewicht, das in einem guten Durchschnitt zwischen 359g und 284g lag. Dhanavati hat die Strapazen recht tapfer ertragen. Die Pausen zwischen den Geburten waren manchmal recht lange, doch die Geburten selbst sind ihr recht leicht gefallen. Sichtlich entspannt hat sie sich nach den Geburten hingelegt, die Welpen trinken lassen und selbst geschlafen. Und wir haben uns nach durchwachter Nacht ein Frühstück gegönnt.
Informationen zur Entwicklung und Bilder der einzelnen Welpen kann man hier nachlesen für:
Lennon Benny (reserviert), Leroy Brisbane (reserviert), Luke Charlie (reserviert), Lamarr Emma (reserviert), Lottje Laplace (reserviert), Lady Alba Hunter (reserviert), Lares Koda (reserviert) und Lincoln Neo (reserviert) !
Wie sich das Gewicht der Welpen entwickelt kann man in der „Gewichtsolympiade„ tagesaktuell nachlesen !
Die erste Woche
Dass die Tragezeit diesmal um 3 Tage länger als sonst war, hat den Welpen schon einen merkbaren Vorsprung gebracht. Sie waren gleich viel agiler und bewegten sich sicherer.
Aber trotz Allem, in der ersten Woche ist hauptsächlich Schlafen und Trinken angesagt. Bewegung dient eigentlich nur dazu um die nächste Zitze zu finden, was oft nicht so einfach ist, wenn man noch die Augen geschlossen hat. Dann wird aber auch laut lamentiert. Dhanavati ist in diesen Situationen sehr geduldig. Sie schupst den Kleinen dann, manchmal sieht das recht forsch aus, bis sie wieder die richtige Richtung haben. Bei der Gelegenheit wird der Zwerg gleich ordentlich geputzt. Sie genießt es auch kurz in den Garten gehen zu können, dabei ihre Verwandten zu treffen und in der Küche eine kurze Mahlzeit zu holen. Es dauert aber nie länger als 5 Minuten und sie ist schon wieder bei den Welpen, schupst sie zurecht und putzt sie.
Dhanavati hat genug Milch um die Welpen alle alleine ernähren zu können. Beim täglichen Abwiegen (siehe „Gewichtsolympiade„) kann man die Entwicklung ihres Gewichts gut verfilgen. Im Laufe der ersten Woche wurde die Wurfbox komplett in Besitz genommen. Auch kleine Hindernisse sind kein Problem mehr für die Welpen.
Die zweite Woche
Mit Beginn der zweiten Woche hat sich von allen Welpen das Geburtsgewicht bereits mehr als verdoppelt ! Daran erkennt man, dass Dhanavati genug Milch für die Kleinen hat. Sie verlässt jetzt schon häufiger die Wurfbox um sich zu erholen und ist gerne wieder in Gesellschaft der Familie. Das Wurfzimmer betreten dürfen aber immer nur Frauli und Herrli.
Angelika schläft seit der Welpengeburt bei Dhanavati im Wurfzimmer, um bei Bedarf da zu sein. Aber es nimmt alles seine geplante Entwicklung. Da Dhanavati den Hunger ihrer Babys spührt, gibt es in der Nacht nie ein Hungergeschrei wenn es Zeit zur Fütterung ist.
Die Babys schlafen immer fest an einander gekuschelt. In den kurzen Wachphasen sind sie schon recht fleissig am Versuch sich auf die vier, noch recht wackeligen, Beinchen zu stellen. Schritte gelingen noch nicht wirklich, da plumpst man um und – schläft einfach auf der Stelle wieder ein.
Am 12. Tag gingen bei Leroy die Äuglein auf. Bei den anderen Welpen wird es noch ein bis zwei Tage dauern. Sie zwinkern zwar schon, aber noch mit geschlossenen Augen.
Wir dürfen die Babys ietzt schon hochheben und knuddeln ohne, dass Dhanavati Stress bekommt. Sie ist zwar aufmerksam, aber versucht nicht mehr den Welpen wegzunehmen.
Am 13. Tag Tag wurde es Zeit das erste Mal die Krallen der Babies zu schneiden. Dhanavatis Bauch hatte nämlich schon einige Kratzer abbekommen. Am entspanntesten dabei waren, wie bei jedem Wurf, die Buben. Die Babies zwinkerten uns dabei bereits mit leicht geöffneten Äuglein zu.
Das Gehen wird auch schon fleissig versucht. An der Koordination der 4 Beinchen muss aber noch etwas gearbeitet werden. Sie trainieren es unvertrossen.
Die dritte Woche
Wenn Mama nicht da ist, muss man eng zusammenrücken !
Die Welpen machen jetzt eine enorme Entwicklungsphase durch. Die Augen sind offen und schön langsam sehen sie auch. Jetzt werden auch die Ohren funktionsfähig. Das erkennt man auch daran, dass sie bei Geräuschen die Köpfe sofort in die Richtung drehen, woher das Geräusch kommt.
Mama arbeitet schon an ihrer Frustrationstoleranz. Sie kommt nicht sofort hergelaufen, wenn die Babys Hunger melden. Da gibt es manchmal schon ein lautes Jammern, bis sie sich endlich erweichen lässt, zu kommen.
Dhanavati bleibt jetzt beim Trinken-lassen ab und zu schon stehen. Da müssen sich die Kleinen ganz schön anstrengen, um an die Zitzen zu gelangen und um sich dort halten zu können. Nackenmuskulatur und Gleichgewicht werden so trainiert. Das hilf ihnen dann bei den kleinen Reufereien, die sie gelegentlich eher ungeschickt schon austragen – köstlich zu beobachen.
Die Wachphasen dauern aber höchstens 15 Minuten, dann fallen sie schon nacheinander um und schlafen wieder für 2 bis 3 Stunden. In dieser Zeit ist Dhanavati auch nicht mehr im Welpenzimmer, sondern nimmt wieder am gewöhnlichen Familienalltag teil.
Sicherlich auch ein kleines Highlight: Die Welpen können sich teilweise schon selbst lösen. Der Waschmaschine gebührt jetzt Dank.
Die vierte Woche
Es ist Ostern, die 4. Lebenswoche der Welpen, als ihre Zähne durchbrechen. Sofort wird nun an Allem geknabbert. Die kleinen Raufereien dauern jetzt schon recht lange. Einige der Welpen können schon deutlich erkennbar bellen und knurren. Die Wachphasen dauern so etwa 30 Minuten. In dieser Zeit wird getrunken, die Babys lösen sich, spielen und erkunden ihren kleinen Bereich vor der Wurfbox. Da gibt es für sie viel Neues zu entdecken.
In dieser Woche gab es zum ersten Mal Ziegenmilch als Zufutter. Dhanavati wird damit entlastet und den Babys schmeckt die Milch sehr gut. Anfangs wurde noch in der Mich eher gebadet, aber schnell haben sie verstanden, wie es richig ist und dass sie ja auch gut schmeckt. Bei den ersten warmen Wetter heuer, wurde diese Woche der Balkon des Welpenzimmers in Besitz genommen. Jeder Welpr tat dies in seiner Weise. Einige wagten sich gleich am ersten Tag mutig hinaus in die Wiese, andere brauchten einen zweiten Anlauf. Am Ende der vierten Woche genießen alle Welpen die neu gewonnene Freiheit. Es wurde hier gebalgt, gespielt, Gegenstände werden herumgetragen und jede Ecke im Zimmer und am Balkon erkundet. Manche machten ihre Expeditionen alleine, manche in der Gruppe. Danach suchten sich alle ein Plätzchen zum Schlafen. Sehr gerne kuscheln sie dabei mit dem großen „Tatzelwurm“. Schnell kehrts wieder für längere Zeit Ruhe ein!
Die fünfte Woche
Diese Woche brachte wieder viel Neues für die Welpen. Sie können sich schon selbst lösen, am liebsten tun sie das, wenn die Balkontüre offen ist, in der Wiese. Das gilt auch in der Nacht, die die Welpen in der Wurfbox verbringen. Müssen sie ihr großes Geschäft verrichten, wird dies lautstark gemeldet. Dann kommen wir, öffnen die Box und die Balkontüre und alle laufen hinaus in die Wiese und lösen sich. Ist es noch nachts, kommen sie danach wieder in die Box. Meistens halten sie bis 5:30 und 6:00 durch, da gibt es dann gleich Frühstück und eine Spieleinheit.
Futtertechnisch war diese Woche schon sehr spannend. Außer der Ziegenmilch gab es :
– Hüttenkäse mit Bananen,
– verschiedene Sorten Trockenfutter,
– Highlight waren sicher die faschierten Rinderohrwangerln.
Alle neuen Futterarten wurden von den Welpen gut vertragen. Und natürlich dürfen sie immer noch bei Dhanavati trinken.
Die Welpen haben schon verschiedene laute Geräusche gehört, eine Wippe und ein Tunnel kennengelernt. Sie tragen Spielsachen herum und zerren damit. Alles und jedes wird mit den kleinen, spitzen Zähnchen auf Haltbarkeit geprüft. Und natürlich gibt es bereits die kleinen – noch harmlosen – Raufereien. Da Wetter hat es in dieser Woche gut gemeint und so können die Kleinen einen großen Teil ihrer Wachphase draußen verbringen. Am Gras zupfen, Blätter herumtragen, Graben. Werden sie müde, laufen sie wieder ins Welpenzimmer um sich einen Schlafplatz zu suchen.
Die sechste Woche
In dieser Woche machten die Welpen wieder tolle Entwicklungsschritte und Erfahrungen. Sie klettern auf Hocker, rennen durch Tunnel, schleppen Spielsachen herum und üben bei den Balgereien schon Strategien.
Sie wurden diese Woche entwurmt. Alle haben das Mittel gut vertragen.
Die ersten Knabbereien waren Rinderlungen an denen begeistert einzeln oder gemeinsam geknabbert wurde. Auch getrocknete Hühnerfüße haben geschmeckt. Die ganze Hundefamilie (Uroma, Oma und Halbschwester) darf jetzt jederzeit zu den Babys. Dhanavati ist schon froh, dass sie bei der Betreuung der Welpen Unterstützung hat.
Die Wachphasen der Welpen werden jetzt schon etwas länger. Das Graben in der Wiese am Balkon macht allen Freude. Die Babys bekommen jetzt täglich Besuch. Alle Menschen werden von ihnen freudig begrüßt. Das Highlight der Woche war ihre erste Autofahrt. Mit dem Lastenrad wurden sie zum Auto gebracht, ein lustiges Erlebnis. Dhanavati nahm die Kleinen im Hundeabteil des Autos in Empfang, dann ging es los. Es wurde keinem Welpen schlecht. Ein spannendes Erlebnis.
Das Lerntraining wurde fortgesetzt, die „Selbstwirksamkeit“ erprobt. Wenn die Balkontüre offen steht verrichten sie ihr Geschäft draußen. Nachtruhe herrscht jetzt ungefähr zwischen 22:00 und ca. 6:00 früh. Dann melden sie lautstark, dass es Zeit für die Morgentoilette und das Frühstück ist. Danach wird nochmals etwa 2 Stunden geschlafen bis die Nachtruhe dann endgültig vorbei ist.
Die siebente Woche
In dieser Woche wurden alle Fähigkeiten, die die Welpen bereits erlernt haben, gefestigt. Auf Hocker klettern, das Bällebad erobern, Kaustangerln darin verstecken und wieder finden. Es wurden schon Strategien entwickelt, wie man beim Verfolgungslauf den Weg abkürzt.
Absolut toll war die Eroberung und Inbesitznahme des Wohnzimmers und des Gartens. Es gibt Hindernisse, die man erklimmen kann. Im Garten ist auch ein Tunnel und viele Möglichkeiten zum Tollen, Graben oder im Schatten ein Schläfchen zu machen. All das gemeinsam mit den Geschwistern, Mama, Oma, Uroma und der Halbschwester Geetashri.
Am letzten Tag der 7. Woche wartete ein besonderes Erlebnis. Mit dem Lastenrad wurden die Welpen zum Auto gefahren, dort ins Hundeabteil geladen und in die Hundeschule gebracht. Auch fast alle „Welpeneltern“ sind gekommen um zu sehen, wie ihre Babys die vorbereiteten Geräte eroberten. 2 Stunden Spiel und Spaß, zwischendurch ein kleines Nickerchen, um dann wieder spielerisch weiter alles zu inspizieren, im Team ein kleines Gerüst umzuwerfen und vieles Aufregendes mehr. Wieder zu Hause gab es dann noch ein ausgiebiges Abendessen, bevor sie erschöpft unter den „Guten Abend, Gute Nacht“- Melodie der Spieluhr in Tiefschlaf fielen.
















