„B“-Wurf

Alle Welpen des B-Wurfes haben schon ein Zuhause und sind auch schon dorthin übersiedelt !

Der Vater der Welpen ist:

Fraytal Loverdose „Rover

Rover

Rover ist bei AussiMürztal zu Hause.

Er wurde am 17.8.2013 geboren und ist red & white & tan.

Seine Daten und medizinischen Referenzen findet man hier.

Die, die ihn kennen, beschreiben ihn als einen charmanten jüngen Rüden mit sehr viel „Will to Please“, freundlich und offen anderen Hunden und auch Menschen gegenüber.

 

Die Chronologie des B-Wurfes:

Vor der Geburt:

Wesley war am 11.Mai 2017 beim Rüden. Die beiden haben sofort Gefallen aneinander gefunden. Rover ist ja zum Verlieben! Das hat auch Wesley so gesehen und so ist es bald so gekommen, wie es sein soll.
Einen Tag danach war dann nochmals in der Steiermark ein Treffen mit Rover angesagt.

Was so bei der erwarteten Trächtigkeit von Wesley in den nächsten Wochen abläuft, kann man in Wesley’s Trächtigkeitskalender nachlesen.

Wesley & Rover

Am 9.6.2017 waren wir mit Wesley beim Ultraschall.
Jetzt hatten wir die Bestätigung:  Wesley ist trächtig!

Der weitere Verlauf der Trächtigkeit war eher unauffällig, wenn man davon absieht, dass ihr Körperumfang schon sehr ordentlich zunahm – mehr als bei der ersten Trächtigkeit. Ein Zeichen, dass es mehr Welpen werden als zuletzt.

Um den 57. Tag wurde sie zunehmend unruhiger. Immer wieder wollte sie in den Garten, um sich unter einem Busch ein Nest zu bereiten.

Am 58. Tag wurde es immer schlimmer: hastig raus, aber gleich wieder rein. Seit einem Tag hatte sie auch auf nichts mehr Appetit.  Immer gehetztes Hecheln. In der folgenden Nacht machte sie kaum ein Auge zu, und wir natürlich auch nicht. In der Früh war dann nach jedem schweren Atemzug ein kurzes gepresstes Stöhnen – – –  es geht los.

Die Geburt:

Am 8.Juli 2017 sind zwischen 8:30 und 13:00 7 Zwerge (5 Zwerginnen und 2 Zwerge) bei uns eingezogen!8:30  „Bugs Bunny“ rutschte als Erste mit dem Po voran ins Leben.
Ein  Red-Merle-Mädchen mit kleinen Flecken. Den mittleren Teil der Rute ziert ein braunes Band.
Gewicht: 379g

9:30Benazir Dheere“ tritt recht flott in diese Welt.
Auch ein Red-Merle-Mädchen. Ihr Merkmal sind 2 braune Querstreifen am Rücken und ein kurzer daquer.
Gewicht: 378g

9:50Bakira Saphira“ läßt nicht lange auf sich warten.
Sie ist ein Black-Tri Mädchen. Ein weisser Streifen im Gesicht und weisser Bauch.
Gewicht: 345g

10:05Bernoulli Makani Akela“ ist da.
Er ist ein Red-Merle-Rüde. Sein Erkennungsmerkmal ist ein brauner Streifen im Schulterbereich.
Gewicht: 357g

10:30Belfigor“ läßt nicht lange auf sich warten.
Er ist ein Red-Tri-Bub. Er ist überwiegend rot,  nur ein weisser Streifen über der Nase und ein weisses Halstuch. Kopfunterseite, Brust und Bauch sind ebenso weiss.
Gewicht: 367g

11:10Beau“ folgt.
Ein Red-Merle-Mädchen mit einem braunen Band über dem hinteren Rücken. Sie betritt die Welt auch mit den Hinterpfoten voran.
Gewicht: 359g

13:00Bella Principessa Melissa“ stellt mit fast 2 Stunden Wartezeit unsere Nerven recht auf die Probe. Na gut, sie hatte den längsten Weg 🙂 . Aber sie hat eine Überraschung dabei:  sie ist das einzige Blue-Merle-Mädchen.
Gewicht: 353g

Die erste Woche

Heute (4. Tag) war für Wesley der erste Tag seit der Geburt, an dem sie wieder etwas am Alltag interessiert war. Sie hat schon öfter die Welpen für kurze Zeit verlassen, um kurz in den Garten zu gehen oder einfach bei uns zu sein. Aber immer mit einem Ohr in Richtung Welpenzimmer um sofort loszustarten, wenn sie etwas hörte. Die Babys gedeihen und werden zusehends mobiler. Vor oder in der Wurfbox nur zu sitzen und zu beobachten ist einfach wunderschön.

5.Tag:     Die Welpen entwickeln sich in einem unglaublichen Tempo und beginnen schon in der Wurfbox herumzurobben. Wo sie bisher hauptsächlich mit dem Hinterbeinen sich vorwärts geschoben haben und dabei zumeist in Kreis wanderten, setzen sie jetzt beim Robben auch die Vorderbeine ein und kommen so direkter zum Ziel.
Die Pigmentierung der Nasen beginnt bereits.
Wesley ist schwer beschäftigt die kleine Familie satt zu bekommen, aber sie findet doch immer wieder ein paar Minuten Zeit für sich selbst. Sie genießt es sehr, wenn Angelika bei ihr in der Box sitzt, dann merkt man, wie sie sich vollkommen entspannt und einschläft.

6. Tag:    Wesley hat heute erstmals seit langer Zeit wieder kurz Frisbee im Garten gespielt – 10 Minuten, länger hält sie es nicht aus ohne bei den Welpen vorbeizuschauen, aber gefallen hat es ihr. Die Welpen nützen schon die gesamte Wurfbox und krabbeln auch schon mal über Hindernisse auf dem Weg zur Milchbar. Wenn einer von uns in der Box bei den Zwergen sitzt, kommt es schon mal vor, dass ein Welpe sich auf seinen Schoß wuchtet und dort genüsslich ein Schläfchen hält – höchstens bis zur nächsten Mahlzeit.

Impressionen aus der Wurfbox vom 6. Tag:

Die zweite Woche

Unglaublich – unsere Welpen sind schon wieder eine Woche alt. Sie entwickeln sich prächtig und wir können uns kaum an ihnen und ihren tollpatschigen Bewegungen sattsehen. Aber sie machen rasch Fortschritte. Kleine Hindernisse (und sei es das Geschwisterchen) werden flux überwunden: Mit den Vorderbeinen etwas hochstemmen, mit den Hinterbeinen anschieben, eine elegante Seitwärtsrolle und  – geschafft!
Aber es ist nicht nur die körperliche Entwicklung, die auffällt. Andeutungsweise beginnen sich auch schon die Individualitäten abzuzeichnen: die einen haben bevorzugte Schlafecken, andere ruhen lieber im Knäuel mit Hautkontakt. Eine(r) ist am lautesten, Eine(r) als Erste(r) beim Futter, Eine(r) schnarcht leise,…
Wesley wird zusehends gelassener und ruhiger und verbringt schon häufig ihre Zeit außerhalb der Wurfbox. Lucy und die Katzen schauen auch immer wieder im Welpenzimmer vorbei – kurzer Blick zu den Babys und dann gehen sie wieder. Nur Lucy verbringt schon manchmal längere Zeit im Zimmer. Sie wird wahrscheinlich wieder den strengen Part in der Erziehung übernehmen.

Der heutige Tag (12. Tag) hat bei unseren 7 Zwergen viel Neues gebracht:
Alle haben ihr Geburtsgewicht mindestens verdoppelt – richtige Wonneproppen sind sie schon!     Wenn alle gleichzeitig zur Milchbar kommen (und das ist immer der Fall) wird es schon ganz schön eng.

Am Morgen begannen sie, sich auch mit den Hinterbeinen hochzustemmen und versuchten, sich mit allen Vieren fortzubewegen. Bei dieser Kraftanstrengung war Belfigor der Meister – 2 bis 3 Schritte schafft er bereits, bevor er aus dem Gleichgewicht kommt und umfällt (oder hat Wesley Alkohol in der Muttermilch?).
Nach der Nachmittagsjause hat uns dann plötzlich Bestgirl3, unsere kleine schwarze Süße, erstmals mit leicht geöffneten Augen zugezwinkert, bevor auch sie in den Verdauungsschlaf fiel. Wenn wir bei den Welpen das Öffnen der Augen entdecken, ist das immer ein ganz toller Moment für uns.

Unsere Zwerge sind schon wieder 2 Wochen alt. Sie haben sich in dieser Zeit sehr weit entwickelt:
Alle haben ihre Augen geöffnet, sie können schon auf allen Vieren stehen und sich ein paar Schritte vorwärtsbewegen. Sie können ohne Mamas Hilfe schon Pippi machen ! Sie haben ganz schön Gewicht zugelegt. Die Kilo-Schallmauer hat Belfigor mit seiner überlegenen Taktik als Erster durchbrochen:  trinken – schlafen – kuscheln.
Zum ersten Mal war bei den Welpen Maniküre angesagt – damit es Wesley beim Milchtreten  nicht so weh tut.
Wenn wir uns zu den Welpen in die Wurfbox setzen, kommen sie auch schon dahergewackelt und drücken sich an uns.
So funktioniert übrigens Kontaktliegen:

Die dritte Woche

Bei jedem Blick in die Wurfbox entdeckt man jetzt Neues. Die Zwerge sehen schon und das Hören funktioniert auch bereits recht gut. Wenn wir sie ansprechen reagieren sie sofort und kommen angewieselt und kuscheln sich an uns.
Die 3. Dimension wird zunehmend entdeckt, es stand schon ein Wettklettern aus dem Wäschekorb am Programm – da war die kleine schwarze Hündin mit ihrem Fliegengewicht nicht zu toppen. Als Zweiter schaffte es der Kraftlakl Bernoulli, die anderen folgten. Nach dieser Übung waren alle erschöpft und hungrig, aber zufrieden.
In der Wurfbox gibt es jetzt alle möglichen Gegenstände zum spielen, herumschieben, darüberkrabbeln und die ersten Versuche einer kleinen Balgerei  finden auch schon statt.

Besondere Beachtung verdient jedoch Wesley: Tag und Nacht, alle 2 Stunden Milchbar für die Welpen. Sie kümmert sich laufend, dass bei der Verdauung der Kleinen alles rund läuft. Beim kleinsten Mucks ist sie zur Stelle, so tief kann sie bei all der Belastung gar nicht schlafen.

Die vierte Woche

In dieser 4. Woche tut sich schon Einiges:
Der erste Ausbruch aus der Wurfkiste und das In-Besitz nehmen des gesamten Welpenzimmers.
Die Zähne sind durchgebrochen (in die Zehen der Menschen beissen ist ja wirklich sehr lustig). Zuerst werden die verschiedenen Spielsachen, das Schachtelhaus und das Welpenhäuschen, sowie die raschelnde Röhre nur misstrauisch beäugt, aber bald wird genau geprüft, wie alles funktioniert. Bälle und Zerris werden herumgetragen, die ersten Raufereien finden statt und manchmal funktioniert es auch schon, sein Geschäft auf der zugewiesenen Matte zu verrichten – natürlich begleitet mit viel Lob.
Und die zukünftigen Welpeneltern waren auch schon fast alle zu Besuch, was natürlich sehr aufregend für Welpen und Wesley war. Und viele Geräte und Geräuschen, mit denen die Zwerge in ihrem Leben konfrontiert werden, haben sie auch schon kennengelernt.
Aus den tapsigen torkelnden Gehversuchen sind sichere, zielgerichtete hündetypische Gangarten geworden, zwischendurch wird auch schon mal gelaufen.

Und wieder haben unsere Zwerge einen sehr aufregenden Tag hinter sich:
Schon Vormittag ging es in den Garten. Mit dem Wäschekorb runter in den Vorgarten und von dort mit dem CaniBus ab in den gegenüberliegenden Garten. Die Begeisterung kannte keine Grenzen – was es da Alles bei der Fahrt zu sehen gab und wie das schaukelte!  Im Garten zeigte Wesley den Welpen erstmal alles was so herumsteht. Neugierig schauten sie ihr zu, um sich danach langsam an die große Freiheit heranzutasten. Zwischendurch mussten sie kurz schlafen um danach wieder auf Entdeckung zu gehen. Zurück im Welpenzimmer wurde dann ausgiebig geschlafen. Gegen Abend  gab es noch mal einen kurzen Ausflug in den Garten, es war aber zu heiß. Dafür durften sie danach im Wohnzimmer auf dem kühlen Boden schlafen.
Beim Sammeln all dieser neuen aufregenden Erfahrungen stellten die Welpen sich schon wie richtige kleine Hunde an!

Der CaniBus:
       
Aufregende Entdeckungen:

Die fünfte Woche

Gegen Ende der vierten Woche, in der der Aufenthalt im Garten schon langsam zur liebgewonnenen Routine wurde, gab es noch was ganz Feines: erstmals wurde Nahrung zugefüttert: Kutteln aus dem Barf-Shop. Um die Chancengleichheit zu wahren wurden die Zwerge beim ersten Mal einzeln gefüttert – sie sind doch sehr unterschiedlich beim Fressen. Die Einen konzentriert, bis das Schüsserl leergeputzt ist, die Anderen bedächtig, mit kleinen Pausen, aber doch auch mit dem Ziel, ein leeres Schüsselchen zu hinterlassen. Mama und Lucy mussten zusehen, sie hatten ja ihre Rationen sonst schon längst weggeputzt.
Es wurde auch ein Schlafgehritual eingeführt: bis ca 22:00 dürfen die Welpen im Welpenzimmer spielen, danach geht es ab in die Wurfbox, der Einstieg wird zugemacht und das Licht abgedreht. Einmal pro Nacht kommt Wesley noch zum Stillen, um ca 7:00 früh wird die Box wieder eröffnet, die die sieben dann jedes Mal mit großem Hallo verlassen!

Die sechste Woche

Jetzt geht es schon voll zur Sache. Aus den zarten Wesen sind bereits ordentliche Rabaukinnen und Rabauken geworden. Voller Anlauf und rein in den Tumult der balgenden Geschwister. Vorhin ist eine Stoffbox quer durch’s Zimmer gewandert, weil Bugs Bunny und Benazir in einer konzertierten Aktion am Netz der Box gezerrt haben. Bei nunmehr schon 2,5kg Lebendgewicht läßt sich schon ordentlich was bewegen!
Die Kleinen lernen schnell und probieren auch vieles aus, allein oder gemeinsam. Das Wetter läßt es zu, dass sie viel im Welpengarten sein können. Und so ein schattiger Schlafplatz zwischendurch hat auch was für sich. Da kann man einfach soviel entdecken und mit sovielen natürlichen Sachen spielen: Zweige, Blätter, Grashalme, einen kleinen Berg erklimmen, über eine Hängebrücke gehen, durch einen Tunnel laufen, einen Reifen durchklettern und – vor allem – raufen und balgen und nachlaufen spielen und ganz besonders – das Bällebad. Das ist momentan die Hauptattraktion im Garten und für die Kleinen das totale Spektakel, in dem sie sich „sau“-wohl fühlen!

Wieviele Welpen sind am folgenden Bild? (4! oben in der Mitte ist einer auf Tauchstation)
            
Die erste Autofahrt stand auch schon auf dem Programm. Es gab keinerlei Probleme. Nun wird im Auto umgebaut, da Wesleys Box für sie und die 7 Zwerge für eine längere Autofahrt zu klein ist, und die ist ja für Freitag geplant.
Sie bekommen jetzt ordentlich zugefüttert, was sie auch gerne annehmen.
Sobald im Welpenzimmer die Balkontür offen ist, laufen die Babies hinaus, um dort im Gras ihr Geschäft zu verrichten – super brav!
„Nein, wir haben da kein Loch gegraben, das war schon!“:

Am Ende der sechsten Woche gab es ein richtiges Highlight: Wir besuchten mit der ganzen Hundefamilie ein Pflegeheim. Für die Welpen ein spannendes Abenteuer, sofort wurden die alten Leute begrüßt und die vielen neuen Einrichtungsgegenstände (Rollstühle, Krücken, Rollator,…) untersucht und für ok befunden. Die Freude der Einwohner war riesengroß, als wir mit dem für diese Gelegenheit extra angeschafften klappbaren Transporter ankamen. Die Welpen wurde gestreichelt, geherzt und natürlich in ihrem unerschrockenen Bewegungsdrang und ihrer Abenteuerlust beobachtet.

Ein Erfolg für alle: Die alten Menschen haben Erinnerungen an einen besonderen Nachmittag und die Welpen konnten wieder ein Stück ihrer Welt erforschen.

Die siebte Woche

Das Wetter meint es sehr gut mit unseren Welpen. Jeden Tag geht es mit dem Canibus in den Garten. Aufgrund der Abenteuerlust der Zwerge musste dieser schon mehrere Male umgebaut und die Seitenwände erhöht werden. Jetzt hat er auch eine Rampe, die nach anfänglichem Misstrauen sehr gerne angenommen wird – selbständiges Ein- und Aussteigen ist kein Problem mehr.

Die Hängebrücke stellt nun auch kein Herausforderung mehr dar, den Gipfel des Rindenmulchberges zu erstürmen ist noch schwierig, der Aufstieg ist noch etwas steil – wird schon noch. Löcher wurden auch schon an einigen Stellen im Garten gegraben, zwischendurch wird unter dem Tisch im Schatten auf den kühlen Steinen geschlafen. Wenn das Pfeiferl ertönt, werden sofort alle Aktivitäten unterbrochen – hurra, es gibt was zu Essen!!
Immer wieder bleiben Leute am Gartenzaun stehen und bewundern die kleine Bande; diese laufen auch gleich freudig wedelnd in die Richtung der Menschen.
Die kleinen Raufereien werden wilder und wilder und Wesley hat manchmal ganz schön viel zu tun, um zu wilde Balgereien zu unterbrechen und die beteiligten Babys zurechtzuweisen. Andererseits ist es gerade sie, die dann wieder die Welpen zu wilden Hetzjagden quer durch den Gatrten auffordert.
Wenn am Abend Ruhe einkehrt genießt die brave Mama dann auch mal ausgiebig die Stille.

Auch die siebente Woche verlief spannend und erlebnisreich für unsere Welpen. Ein weiterer Besuch in einem Pflegeheim stand am Programm – Autofahren ist kein Problem für die Zwerge und wieder hat die kleine Familie vielen alten Menschen unheimlich Freude bereitet. Dabei war es den Leuten gar nicht so wichtig, die ganze Zeit mit einem Hundebaby zu kuscheln, nein, sie kamen mit Rollstuhl und Rollator und standen rund um unsere Hundegehschule und beobachteten ganz gerührt, wie die Welpen spielten und nach und nach einschliefen und winkten noch lange bei der Verabschiedung Wesley und ihren Kindern nach.
Ein erster Besuch einer Hündin, der nicht in unserem Haushalt lebt, stand diese Woche auch am Programm. Man hatte das Gefühl, dass Wesley recht froh war, denn diese übernahm sofort einen Teil der Verantwortung für die Babys.
Und als letztes großes Erlebnis in dieser Woche waren wir in einem Kindergarten. Offen und ohne Furcht gingen die Zwerge auf die Kinder zu und spielten mit ihnen, solange eben die Kondition eines 7 Wochen alten Welpen reicht, danach ging es zurück in die Hundegehschule. Die Kinder beobachteten die Welpen mit großer Aufregung und zum Abschied gab es sogar ein paar Tränen.

Körperlich tut sich jetzt auch Einiges bei den kleinen Hunden. Sie sind jetzt nicht mehr die pummeligen Teddybären. Die Beine werden länger, der Körper strafft sich und sie haben schon richtige Hundeschnauzen. Die Zähne werden schon häufig eingesetzt und bei den Balgereien wird schon öfter sehr laut aufgeschrien, wenn zu fest zugebissen wird. Auch ihre Bewegungen sind jetzt kraftvoller und dynamischer. Da geht oft die Post ab im Garten! Sie sind sehr menschenbezogen und laufen uns, aber auch allen Besuchern freudig Schwanz wedelnd entgegen – eine entzückende kleine Hundeschar.

Die achte Woche

Auch die achte Woche verging wie im Flug mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen. Umbauarbeiten im Welpenzimmer werden gemeinsam durchgeführt und dabei sind die Zwerge manchmal sehr fantasievoll. Spielzeug aus der Spielzeugkiste holen sie sich auch schon selbständig heraus und es macht unheimlich Spaß, wenn dabei gepoltert, gerasselt, gequietscht wird – je lauter umso lieber.
Auch das Bellen beim Balgen strapaziert so manches Menschenohr und Wesley hat ordentlich zu tun um die Streithähne zur Räson zu bringen. Manchmal verkrümelt sich ein schläfriger Welpe hinter einem Blumentopf. Beim Kontrollgang fehlt Wesley so ein Baby. Dann sucht sie aufgeregt jeden Winkel im Haus bzw. im Garten ab, bis sie ihre 7 Zwerge wiedergefunden hat.  Auch Welpenmutter zu sein bedeutet oft riesen Stress!

Am letzten Tag der achten Woche ging es dann gemeinsam zum Tierarzt: Checkup, Impfen und Chip setzen. Aber wieder war Neugierde und spannendes Erleben angesagt – keine Spur von Aufgeregtheit, Angst oder Scheu.
Im Canibus unterwegs, zaubert diese Rasselbande allen Menschen ein Lächeln auf die Lippen. Und auch die gemeinsamen Autofahrten machen richtig Spaß. Da gibt es ein eigenes abgeschlossenes, großes Hundeabteil in dem es sich bequem reisen lässt. Und wie bei den Kindern, kaum setzt sich das Auto in Bewegung wird auch schon geschlafen.

Die neunte Woche

          

Die zehnte Woche

Von zarten Welpen kann langsam nicht mehr die Rede sein. Wenn die spielen geht es schon ordentlich zur Sache! Das sind schon richtige junge Hunde, jeder mit einem augeprägten Charakter. Und jeder ist auf seine Weise liebenswert!

Der Abschied

In diesen Tagen hat ein Welpe nach dem Anderen unser Haus verlassen. Zuerst Bugs Bunny, dann Beau, dann Melissa, dann Belfigor und Bernoulli und zuletzt Saphira. Es war nicht nur für Wesley, sondern auch für uns jedes Mal ein trauriger Abschied, weil wir zu jedem Einzelnen in der Zeit eine innige Bindung aufgebaut hatten. Für die Kleinen beginnt nun ein neuer spannender Abschnitt in ihren Hundeleben.

Hinter uns liegen jetzt Monate in denen wir bestrebt waren, den kleinen Wesen einen möglichst guten Start in ihre Zukunft zu ermöglichen. Das war auf der einen Seite, indem wir sie körperlich so gut wie möglich umsorgten, andererseits, indem wir sie auf viele Dinge des späteren Lebens vorzubereiten versucht haben. Letztlich war es uns auch wichtig sicherzustellen, dass wir sie zu „Welpeneltern“ weitergeben, die ihnen optimale Bedingungen und viel Zuwendung geben können.

Aus den kleinen hilflosen Wesen, als die sie geboren wurden, sind ganz entzückende, in ihrem Wesen doch unterschiedliche kleine Hunde unter der unermüdlichen Pflege und Aufsicht ihrer Mama geworden.

Die neuen Hundebesitzer haben ihre pelzigen Gefährten freudig abgeholt und wir sind sicher, dass es unseren Zwergen bei ihren Familien gut gehen wird.

Von einem der Welpen haben wir uns jedoch nicht getrennt:
von Benazir !
Sie tröstet jetzt Wesley ein wenig über die Trennung von ihren Babys hinweg. Wesley wird sich nun erholen und hat in Benazir sicher eine liebe Tochter und Spielgefährtin. Und wir haben ein neue entzückende Fellnase in unserer Familie, die es nun gilt, mit viel Liebe und Geduld auf ihr Leben und ihre Aufgaben vorzubereiten und ihr ein ihren Talenten und Bedürfnissen entsprechendes Leben zu bieten.
Für ihre geistige Auslastung wollen wir unter anderem mit ihr die Therapiebegleithundeausbildung machen und wir sind schon sehr gespannt, ob sie die Begabung ihrer Mama mitbekommen hat.
Wir hoffen, Wesley und Benazir werden zu einem Superteam zusammenwachsen und mit ihrer tollen Art unser Leben bereichern.

Für jene Statistiker, die mehr über die Entwicklung der Welpen erfahren wollen, gibt es die Gewichtsolympiade ’17.

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